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Der „Nutzer_innenbeirat“  für Leerstand  dient als Anlaufstelle für ein diverses Spektrum von  Menschen, die leerstehende Objekte temporär oder längerfristig nutzen möchten.

Der  Beirat fungiert als Verbindungsglied zwischen diesen potentiellen Nutzer_innen und der  Agentur „Kreative Räume Wien“ (KRW) und ermöglicht  somit eine  Vereinfachung der Kommunikation zwischen den Parteien.

Interessen, Probleme und Blickpunkte unterschiedlicher Nutzer_innengruppen werden  aufgenommen und sichtbar gemacht. Somit wird verhindert, dass nur bestimmte (ressourcenstarke) Nutzer_innengruppen ihre Interessen  durchsetzen und ihren Bedarf decken können, während andere Gruppen  keine  Chancen auf eine Nutzung des Leerstandes haben.

Der Nutzer*innenbeirat wurde bei einem offenen Treffen im Juni 2016 gewählt, um die verschiedenen Bedürfnisse und Perspektiven der jeweiligen Nutzer_innengruppen zu erfassen und zu repräsentieren. Er setzt sich aus Mitgliedern aus folgenden Bereichen zusammen:

Künstler_innenkollektive, Sozialarbeit und Recht auf Stadt, gemeinschaftliche Gärten als Kristallisationspunkte der partizipativen Freiraumgestaltung, Kampfassistenz für Menschen mit Behinderung.

Um den Informationsfluss zwischen potentiellen Nutzer_innen und der Agentur Kreative Räume Wien sicher zu stellen, lädt der Beirat zweimal jährlich zu einem offenen Nutzer_innentreffen.

Der  Beirat  agiert als leicht erreichbare_r, konstante_r und  zuverlässige_r  Diskussionspartner_in gegenüber der Agentur KRW und  beobachtet,  erweitert und berät diese in Bezug auf Planung,  Durchführung und  Auswertung von Maßnahmen.

Deshalb fordert der Nutzer_innenbeirat absolute Transparenz und  Chancengleichheit für die Nutzer_innen von Leerstand: – Leerstand für alle!

TEXT IN EINFACHER SPRACHE:

Der Nutzer_innenbeirat lädt ALLE ein, die Leerstand nutzen wollen.

Leerstehende Räume bezeichnet man auch als Leerstand.

In Wien gibt es viele leerstehende Räume.

Diese leerstehende Räume kann man mieten.

Dafür braucht man nicht viel Geld.

In diesen leeren Räumen kann man nicht wohnen.

Aber man kann sie nutzen.

Zum Beispiel sich treffen und seine Ideen verwirklichen.

Als Nutzer bezeichnet man Menschen, die leerstehende Räume mieten wollen.

Aber nicht alle Nutzer bekommen leerstehende Räume.

Das ist ungerecht.

Der Nutzerbeirat besteht aus verschieden Menschen.

Alle sind willkommen.

Der Nutzerbeirat macht sich für die Rechte von Nutzern stark.

Er versucht Nutzern Gehör zu verschaffen.

Ihre Stimmen laut zu machen.

Im Beirat können alle ihre Erfahrungen einbringen.

Und ihre Meinungen.

Alle können mitreden.